Schlank schlafen: Wieviel Schlaf ist optimal?

Für das straffere, fittere Gewebe ist unser Regenerationsstoffwechsel verantwortlich: Er „reinigt“ und repariert die Zellen, die tagsüber in Mitleidenschaft gezogen wurden und in denen noch Stoffwechselprodukte „festsitzen“, die abtransportiert und entsorgt werden müssen. Dafür benötigt unser Körper vor allem Ruhe und Entlastung.

Wer also dafür sorgt, dass der Stoffwechsel nachts in Ruhe seinen Job machen kann, fördert:

  • die Fettverbrennung
  • den Lymphabfluss
  • die Straffung des Bindegewebes

Wie kann ich meinen Schlaf optimal nutzen?

Dein Schlaf wird insgesamt ruhiger, wenn du die letzte Mahlzeit des Tages möglichst vor 20 Uhr zu dir nimmst. Auf dem Speiseplan sollten dabei keine allzu fetthaltigen, blähenden Speisen stehen. Zu empfehlen ist für besseren Schlaf auch eine eiweißhaltige Kost mit ein paar Kohlenhydraten – diese wirken in der richtigen Dosierung schlaffördernd.

Sportler profitieren besonders von mehr Schlaf durch verbesserte Parameter – wie Wurfgenauigkeit, Sprintschnelligkeit, Reaktionsfähigkeit.

Schlank schlafen

Abends Sport macht nicht müde, sondern wach!

Natürlicherweise sinkt gegen Abend unsere Körpertemperatur leicht, was die Einschlafneigung fördert. Powern wir uns zu spät noch richtig aus, bleibt die Temperatur länger hoch – wir kriegen kein Auge zu! Experten empfehlen zwischen Sportende und Zubettgehen mindestens zwei Stunden.

Schlaf in der 1. Nachthälfte

Entscheidend ist der Schlaf in der ersten Nachthälfte – und dafür ist es egal, ob du um 22:00 Uhr oder erst um 01:00 Uhr nachts zu Bett gehst. Hauptsache, du kommst auf genügend Qualitätsschlaf!

Denn in der ersten Nachthälfte wird vermehrt Wachstumshormon ausgeschüttet – das fördert die Reparatur von Muskeln beispielsweise nach einer intensiven Trainingseinheit sowie den Muskelaufbau. Darüber hinaus stärkt Wachstumshormon die Knochen und sorgt dafür, dass Energie vermehrt aus Fett gewonnen wird.

Der Schlaf-Bedarf eines Menschen hängt von mehreren Faktoren ab, zum Beispiel Alter, Schlafroutine, Gesundheitszustand und der inneren Uhr. Wissenschaftler geben folgende Referenzwerte an:

  • Jugendliche: 9 bis 10 Stunden
  • Erwachsene: 7 bis 8 Stunden

Diese Werte sind jedoch nur als grobe Grundlage anzusehen. Der persönliche Bedarf kann nach den verschiedenen Faktoren (stark) variieren.

 

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